Silvesterlauf in Bad Kreuznach mit der LDR

Am 31.12.2019 machten sich 6 LDR Läufer auf die 10km Strecke beim 43. Silvester Crosslauf in Bad Kreuznach. Bei guten Bedingungen knapp unter  dem Gefrierpunkt ging es für Martin, Thomas, Marcel, Marc, Dieter und  Benny darum, einen versöhnlichen Jahresabschluss zu haben.

Vor allem Martin wuchs in einer Zeit von 35:29 min als zweitplazierter über sich hinaus. In einer pace von 3:32 im Schnitt konnte er bei dem profilierten Lauf durch den Wald auf dem Kuhberg sehr zufrieden sein. „Bis km 4 lief ich zusammen mit Andreas Heimel, konnte ihn aber auf dem leicht abfallenden Stück von km 4 bis 6 etwas distanzieren, so dass ich am Ende einen Vorsprung von etwa 30 Sekunden hatte. Der Lauf lief erstaunlich gut für die lange Zeit ohne Wettkampf, erst letzte Woche bin ich das erste Mal im Training wieder etwas schneller gelaufen.“ Nach der Siegerehrung auf dem Kuhberg setzte er sich aufs Fahrrad (E-Bike), um pünktlich an der Startlinie in Waldböckelheim zu stehen, dem zweiten Silvesterlauf an diesem Tag. Hier ging es mit etwas Verzögerung um 13:30 auf die lange Strecke, die allerdings eher 9 km als 10 km lang ist. Mit einem knappen Vorsprung von 7 Sekunden erreichte Martin in 34:55 die Ziellinie vor dem Sportgelände in Waldböckelheim als Erster. Dazu Martin nach dem Lauf: „Das war etwas härter als heute morgen, da David Gärtner die ganze Zeit knapp hinter mir war. Bergauf liefen wir noch in einer Vierergruppe mit einem für mich machbaren Tempo. Ich nahm mir vor, bergab Gas zu geben, hatte aber nicht erwartet, dass es so eng wird.“ Nun heißt es für Martin im Training vor allem lange Distanzen zu trainieren – am 15.02 geht es in Heidelberg auf den Jokertrail.

Auf Platz 4 lief Thomas in einer Zeit von 38:20 min über die Ziellinie, damit konnte er auch seine AK M55 für sich entscheiden. „Der Silvesterlauf auf dem Kuhberg – mein 23. Start bei dieser Veranstaltung…dieser Lauf gehört für mich zu Bad Kreuznach wie kaum etwas anderes…Jedes Jahr ein schönes und kommunikatives Ende des Jahres – so viele freundliche und bekannte Gesichter – frierende, nasse, erschöpfte und immer strahlend glückliche Menschen – die Freude an der Bewegung in unserem schönen Wald trägt die Menschen aus dem alten in das neue Jahr… Sechsmal konnte ich diesen Lauf gewinnen, dieses Jahr reicht es zum 4. Platz…mit 38:20min 20 sec schneller als letztes Jahr – immer wieder ein tolles Gefühl, davonzulaufen vor all den Mitläufern auf der so bekannten, schönen, immer wieder anders erscheinenden Strecke…so schön, dass die Red Rock Renners und der Taekwandoo Club Bad Kreuznach dieses schöne Laufevent nicht nur am Leben erhalten haben, sondern wirklich toll ausgebaut und organisatorisch perfektioniert haben! Vielen Dank an die engagierten Veranstalter – ein wirkliches Geschenk an die Lauffreunde in und um Bad Kreuznach! Mir macht es einfach immer wieder Riesenfreude auf „meinen Wegen“ durch den Wald auch einen Wettkampf laufen zu dürfen!“

In Marcel Altgeld hat auch ein neues Gesicht beim LDR mit Platz 43 auf sich aufmerksam gemacht. In seinem ersten Wettkampf für die LDR konnte Marcel in der AK40 eine für ihn versöhnliche Zeit erreichen. Nach einem von Verletzungen und einem Ortswechsel geprägtem Jahr, gelang ihm in einer Zeit von 45:12 min der sechste Platz in seiner Altersklasse. „Mit meiner Zeit bin ich ganz zufrieden, da ich jetzt wieder voll ins Training einsteige um mich auf kommende Marathons vorzubereiten.“

Benjamin hat es an diesem Tag nicht so eilig gehabt: „Es war mein erster Start beim Silvesterlauf in Bad Kreuznach und ich wollte es einfach genießen.“ Mit Gastläufer Marc aus den Niederlanden liefen beide in 49:43 bzw. 49:44 min gemeinsam durchs Ziel. „Wir haben ganz hinten gestartet und wollten gemütlich das Feld von hinten aufrollen. Schön, dass es zu Platz 111 gereicht hat“, schmunzelt Oertel.

Als letzter LDR Läufer lief Dieter in einer Zeit von 56:14 min auf Platz 202. In seiner AK M55 reichte es zu Platz 13. „Es ist ein toller Wettkampf und ich freue mich immer in der Region zu starten.“ so Dieter. Dieter ist sonst eher bei Ultra-Läufen zu finden. „Für Ihn sind 10km eher ein warm-up“, grinst Sebastian, der sich das Geschehen als Zuschauer angesehen hat.

Bis zum nächsten Event…. keep on running….

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